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Kindheit kann nicht warten –
Kinder brauchen Eltern!

Informationen zur Adoption im Inland

Sie möchten ein Kind aus dem Inland adoptieren...

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Adoption eines Kindes aus dem Inland! 

Kindheit kann nicht warten!

Für Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, suchen wir geeignete Adoptiveltern. Bei der Vermittlung orientieren wir uns ausschließlich an den Bedürfnissen des Kindes.

 

Allgemeine Voraussetzungen für eine Adoption

Um die Aufnahme eines Adoptivkindes aus Deutschland können sich beim Evangelischen Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. (nachfolgend: Evangelischer Verein) alle verheirateten Paare bewerben, die im Bereich der Evangelischen Kirchen Rheinland, Westfalen und Lippe leben.


Außerdem können sich auch Ehepaare, die in Niedersachsen leben, um die Vermittlung eines Kindes bewerben, da der Evangelische Verein mit dem Landesverein für Innere Mission Hannover im Rahmen von "Notruf Mirjam" kooperiert.


Darüber hinaus möchten wir Sie schon jetzt über die Kriterien informieren, die wir in der Regel bei der Vermittlung berücksichtigen:

  • Sie müssen geschäftsfähig, verheiratet und älter als 25 Jahre sein.
  • Lebensverkürzende bzw. stark beeinträchtigende Krankheiten müssen ausgeschlossen sein.
  • Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse müssen gesichert sein.
  • Grundsätzlich halten wir es aus Kindesperspektive für sinnvoll, dass der Altersabstand zwischen Kind und Annehmenden nicht mehr als etwa 40 Jahren beträgt. 
  • Wenn es in Ihrer Familie schon Kinder gibt, soll das anzunehmende Kind das jüngste sein. Geschwisterbeziehungen sind wichtig im Leben von Menschen und müssen bei der Vermittlung beachtet werden. 
  • Um dem Kind die Integration in seine neue Familie zu erleichtern, soll das Kind in dieser Phase nur von den Eltern betreut werden. Deshalb sollte mindestens ein Elternteil dem Kind in hohem zeitlichen Umfang zur Verfügung stehen.
Adoptionsformen

Eine Adoptionsvermittlung im Inland bedeutet in der Regel die Vermittlung eines Säuglings. Die Identität der leiblichen Eltern ist den zukünftigen Adoptiveltern grundsätzlich bekannt (Ausnahme: Findelkind und vertrauliche Geburt).

Es gibt verschiedene Adoptionsformen:

  • Inkognito-Adoption: Die leiblichen Eltern kennen den Nachnamen der Adoptiveltern und deren Wohnort nicht. Es bestehen keinerlei Kontakte zwischen Adoptiveltern und leiblichen Eltern.
  • teiloffene Adoption: es werden persönliche oder briefliche Kontakte unter Wahrung des Inkognitos der Adoptiveltern gehalten. Die Kontakte werden durch die Adoptions-vermittlungsstelle begleitet.
  • offene Adoption: das bedeutet, es gibt ein persönliches Kennenlernen der zukünftigen Adoptiveltern vor der Geburt des Kindes. Der persönliche Kontakt kann auch nach der Vermittlung des Kindes bestehen bleiben, ohne das Inkognito der Adoptiveltern zu wahren.
Unsere Begleitung der Adoption

In der Regel nehmen Schwangere schon vor der Geburt des Kindes Kontakt zu der Adoptionsvermittlungsstelle auf oder haben, wenn sie eine vertrauliche Geburt wünschen, Beratung in der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle gesucht. 

Geben Sie unserem Team die Chance, Sie persönlich gut kennenzulernen, damit wir gemeinsam zu einer realistischen Einschätzung gelangen können, für welches Kind Sie die geeigneten Eltern sein können.

Adoptivkinder brauchen das, was alle Kinder brauchen: liebevolle Zuwendung und eine freudvolle, optimistische Familienatmosphäre. Da sie aber schon eine besondere Lebensgeschichte hinter sich haben, brauchen sie mehr als andere Kinder Eltern, die sie sensibel wahrnehmen und sich mit Engagement ihrer besonderen Aufgabe widmen.

Damit es Adoptiveltern gelingen kann, diese Herausforderung zu meistern und dem ihnen anvertrauten Kind dauerhaft einen Ort der Sicherheit in der neuen Familie zu geben, begleitet der Evangelische Verein die Adoptivfamilie in der Adoptionspflegezeit bis zum Adoptionsbeschluss. Wir stehen Ihnen auch nach Abschluss des Adoptionsverfahrens beratend zur Verfügung. Bei offener oder teiloffener Adoption sind wir weiterhin vermittelnd zwischen Herkunftsfamilie und Adoptiveltern tätig.

Wir möchten Ihnen für das Bewerberverfahren Mut machen: Die Aufnahme eines Adoptivkindes  in Ihre Familie ist eine Chance, Familie mit nichtleiblichen Kindern zu werden.

Kinder brauchen Eltern!

Weitere Informationsmöglichkeiten: 

Kostenbeiträge für Inlands-Adoptionsbewerber

Im Gegensatz zu Adoptionsvermittlungsstellen in öffentlicher Trägerschaft erhalten Adoptionsvermittlungsstellen in freier Träger-schaft keine finanzielle Unterstützung von Seiten des Staates. Dies trifft auch auf den Evangelischen Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e. V. (nachfolgend: Evangelischer Verein) zu, der wirtschaftlich eigenständig ist und seine Personal- und Sachkosten nach Wegfall kirchlicher Zuschüsse vollständig selbst decken muss. Er muss deshalb für seine Dienstleistung Beiträge von den Adoptionsbewerbern erheben.

 

Mit den unten aufgeführten Kostenbeiträgen können nur die Kosten gedeckt werden, die unmittelbar im Kontext von Eignungsprüfung und Vermittlung für sozialarbeiterische Leistungen stehen, die der Evangelische Verein gegenüber Adoptionsbewerbern erbringt. 

Kosten, die für die Beratung und Begleitung von leiblichen Eltern entstehen sowie Kosten im Kontext der Nachsorge können mit den untenstehenden Beträgen nicht gedeckt werden.

Folgende Kostenbeiträge (Stand 1/2019)  erhebt der Evangelische Verein seit Januar 2016 von Inlandsadoptionsbewerbern bzw. von Adoptiveltern:

Kosten Inlandsadoption 2019

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